Mische des Monats

Künstler*innen Kostproben vom Feinsten


August


Tash Sultana

Immer noch eine meiner absoluten Lieblingskünstlerinnen. Ihr mehr oder weniger neuer Song „Can‘t Buy Happiness“ ist bewegend, ruhig und so verzweifelt, dass es einen zerreißen würde, wenn der Titel nicht eine so ausgelutschte Floskel wäre. Hammer Song, blöder Titel, gute Message und wie immer eine mega Instrumentation. 3 Minuten und 12 Sekunden und ich bin wieder verliebt. Und das Gute ist: There is more to come! Nicht nur Konzerte von Tash Sultana stehen dieses Jahr wieder an. 

 

 

Nick Mulvey

 

 

Es ist 8.30 Uhr in Holland und ich stehe unter Dusche. Das Fenster ist offen. Plötzlich höre ich da diesen Song, verschlafen schunkle ich unter der Dusche hin und her. Ich muss unbedingt wissen, wie dieser Song heißt. Ich schmeiße mir mein Handtuch um, renne durch das Haus auf der Suche nach der Quelle dieser relaxten Sonntagmorgen Klänge. Letzte Chance: Balkon. Ich sehe den Nachbar unserer Air Bnb Wohnung im Garten sitzen, mit Zigarette und einer hochwertigen Musikbox. „What‘s that Song?!“ rufe ich in meinem Handtuch quer über die Gärten der spießig-süßen Reihenhäuser hinweg. 

 

„It‘s Imogen - by Nick Mulvey“ ruft er zurück. „Wanna hear some more Songs?“. Und ehe ich mich versehe stolpere ich über die Katze zurück ins Haus, werfe mir was zum Anziehen über und sitze mit einem wildfremden Holländer im Garten und höre das ganze Album.

 

Peach Fur

Der Sommer fällt mit der ganzen Fassade ins Haus, es ist warm, es riecht nach Einweggrill und die kalten Biere klirren. 

 

Menschen sitzen auf Wiesen, Balkonen, in Parks oder gar nicht. Endlich spielt sich das Leben wieder draußen ab. Gäbe es nur eine perfekte Sommer, Sangria und Relax Band, mit der man seine Freunde noch beeindrucken könnte... Überraschung! 

 

Die gibt es! Peace Fur kommen aus Australien und sorgen mit ihren Beach Vibes für den perfekten Sommersound im tropischen Deutschland - erfrischend. 

 

Besonderer Tipp: der Song „Glimmer“.

 


Kommentare: 0

Alle Cocktail-Highlights:


Charles Aznavour

Genüsslich beiße ich in meinen warmen Käse-Crepe und sehe mich um. Die Sonne versinkt leise in der Seine und der Eiffelturm leuchtet bewachend über der Stadt. Der Buchverkäufer, der seinen Stand direkt am Ufer des Flusses aufgebaut hat, beginnt langsam seine Schätze in Kartons zu räumen. Ein Pärchen sieht sich romantisch in die Augen während sie langsam Hand in Hand im abendlichen Getümmel von Paris verschwinden. Charles Aznavour ist wahrscheinlich DER Meister französischer Chansons. Romantisch, atmosphärisch und berührend.

So ein Kurztrip in die Stadt der Liebe wäre schon mal wieder schön… Fürs erste muss es aber mit Musik reichen. Wenn ich die Augen zu mache höre ich schon fast das französische Akkordeon vom Straßenmusiker neben der Brasserie im Montparnasse Viertel. 

 


Arctic Monkeys

Tja, was gibt’s da noch groß zu sagen? Rauchig, rockig, tanzbar und irgendwie immer noch ein großes Mysterium. Die Arctic Monkeys kommen 2018 ENDLICH wieder auf Tour mit neuen Tunes, von denen noch niemand weiß.

Alex Turner, seine schmalzige Elvis Locke und seine musikalische Genialität sind jedenfalls immer noch große Inspiration für diesen Blog. Sein Soloprojekt, für den Film „Submarine“ ist übrigens auch mehr als hörenswert. Arctic Monkeys sind einfach Whiskey, Hemmingway, Moshpit und Sex. Auch wenn sich die Meinungen hier ziemlich teilen - Ich bin mega Fan ihres zuletzt erschienenen Albums „AM“ und deswegen auch umso gespannter auf das mit Sicherheit kommende Album… 

 


Yellow Days

Die besten Musiktipps kommen meistens Freunden. Und ich hab die beste Musikfreundin der Welt! Als K. mir Yellow Days gezeigt hat, haben wir uns aus unserer dunklen Höhle direkt einen Flug gebucht, um die Band, um den blutjungen Musiker George van den Broek, auf einem ihrer Konzerte live zu sehen.

Blues trifft auf modernen Indie-Rock und fette Lofi Hip Hop Beats. Retro tanzt mit zeitlos und Zeitgeist. So passend unpassend. So melodisch und gleichzeitig kratzig und schräg. Himmel in Hölle und zu viel Kaffee im Zucker. Was? - Ich verstehs auch nicht. Der Psycho-Blues von Yellow Days zaubert einen auf die Wolke 7 der Realität.

Einfach mal reinhören und mit schweben.

 


DMA's

Eine Band, die von Noel Gallagher persönlich ausgebuht wird, weil diese (seiner Meinung nach) niemals die Chance habe an seine Band „Oasis“ ranzukommen und auch überhaupt auch „gar nicht“ nach Oasis klingt, hat auf jeden Fall richtig Potential!
DMA’s klingen wie Oasis, nur moderner und irgendwie ein bisschen besser gelaunt. Johnny, Matt und Tommy kreieren wunderbaren australischen Britpop, der in Herz und Kopf geht und den Gallagher Brüdern auf den Sack.

Konzerte der Band sind wunderbar anzuhören und mit geschlossenen Augen am besten zu genießen - zu verpassen gibt es bei der Bühnenshow auf jeden Fall fürs Auge nichts. Aber ist ja auch egal, geht ja um Musik und DAS können die drei Vollblutmusiker aus Down Under auf jeden Fall. Ich bin nach wie vor großer Fan! Sonst noch jemand? 

 


Marmozets

Melodisch-rotziger Hardcore trifft auf rauchigen Indie und klassische, starke Instrumentals, sobald die fünf Briten Becca (Gesang), Sam (Gesang, Gitarre), Jack (Gitarre), Will (Bass) und Josh (Drums) zu ihren Instrumenten greifen. Derzeit sind Marmozets auf großer Tour, nachdem sie Ende Januar ihr neues und lang ersehntes Album „Knowing What You Know“ veröffentlicht haben. Aussagekräftige poetische Lyrics verschmelzen mit Soft-Pop Gesang und Schreierei auf hohem Niveau. Irgendwie dramatisch, rebellisch und sexy.

Sehr zu empfehlen für Fans von klassischem Melo-Rock mit befreienden catchy Refrains wie z.B. bei Paramore und Foo Fighters. Love it. 

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Banana (Mittwoch, 14 März 2018 14:08)

    LOVE LOVE LOVE

  • #2

    Mäx (Dienstag, 17 April 2018 12:19)

    NEUEEEEE :D


Jeremy Loops

Surfboard auf dem Dach, Fenster runter, Sonnenbrille auf und ab auf den Weg "Down South". Der Südafrikaner Jeremy Loops schafft genau diese Roadtrip-Sommer-Atmosphäre. Mit seinen einzigartigen Urban-Wave Rhythmen bringt die One-Man-Band den Süden auch in den tiefsten Norden. Modern Folk mit elektronischen Prisen, die mit seiner poppigen Einzigartigkeit selbst den düstersten Alltag würzen. Ideal für den ultimativen Surfer-Vibe. Und ein Hammer Musikvideo, das nur so zum Reisen anregt. 

 


Violent Soho

Violent Soho ist eine Band, die mir persönlich auch sehr am Herzen liegt. Mit ihrem besonderen Charakter und musikalischen Charme beeindruckt die australische Punk-Band immer mehr Menschen weltweit. Die Mischung aus Punk, Hardcore Parts, aber auch melodischem Rock-Gesang gefällt selbst Menschen, die eigentlich kein großer Fan dieses Genres sind. Musikalisch und stilistisch sind die vier Jungs einfach einzigartig. Ihre Musik ist genauso abwechslungsreich wie wiedererkennbar und bringen die Sonne aus Australien in jeden Kopfhörer. So erfrischend wie "Soda" an einem heißen Sommertag und rauchig wie 15 Jahre alter Bourbon. Herrlich. Ich warte sehnsüchtig auf eine Europa Tour der Band. 

 


Bonobo

 Bonobo aka Simon Green hat ein magische Gabe: Er kann Orte in elektronische Musik verwandeln. Emotional geladen verknüpft er in jedem Song Freude mit Melancholie und Erfahrung. Insbesondere der Song "Kerala", der durch den gleichnamigen Ort in Indien inspiriert ist, hat es mir angetan. Kerala trägt mich direkt in die spirituelle Sphäre nach Indien und lässt mich schweben. Simon selbst sagt, dass jeder seiner Tracks eine Reflektion seines Lebens und seiner Erfahrungen ist. Und genau das kann man auch hören. Erstaunlich simple Klänge, die unglaublich mitreißen und dabei aus der Masse der Elektromusik hervorstechen. Mehr will ich eigentlich gar nicht verraten. 

 


Leagues

Groovy Indie-Pop-Rock Sounds schaffen Thad und Jeremy alias "Leagues". Verdammt gute und zum Teil tanzbare Vibes und eine Motivationsladung für jeden grauen Montagmorgen. Anmachen, mitsingen, mitwippen, mittanzen oder nur regungslos dasitzen... wie auch immer, checkts doch mal aus. 


Brothers Of Santa Claus

Mein Kumpel Jack aus England beschwert sich, was das denn für ein bescheuerter Name für eine Band sei. Aber vergessen hat Jack die Brothers Of Santa Claus nie. Also so mies kann der Name ja nicht sein.

Ihre Musik ist auf jeden Fall alles andere als schlecht. Mit ihrem mittlerweile zweiten Album sind die fünf Jungs zurzeit auf großer Tour. Während das erste Album eher stimmlich fokussiert ist, überzeugt Album Nummer zwei mit starken instrumental Einsätzen und einer wahnsinnig breitgefächerten Musikpalette. Rhythmik: Check, kuriose Beats: Check, starke Stimme: Check, experimentell: Check, riesen Potenzial: Check.

Mein geschmacklicher Minuspunkt geht allerdings an die nicht besonderes abwechslungsreichen Lyriks von einigen Songs aus Album No. 2, aber das muss jeder selber wissen. Reinhören und besonders aufs Konzert gehen lohnt sich auf jeden Fall!  

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Maren T. (Montag, 22 Mai 2017 21:35)

    Waren schon mal besser...

  • #2

    Lukas (Montag, 22 Mai 2017 21:36)

    @Maren Genres und so sind ja immer andere.
    Ich find die Auswahl korrekt, passt zum Wetter!
    LG aus Berlin

  • #3

    Philipp (Montag, 22 Mai 2017 21:46)

    Sind ganz gut würd ich sagn... Bonobo ist allerdings nicht so mein Ding. Mehr Indie bitte! Brothers Of Santa Claus gefällt mir auch, der Name ist genial, lol.
    Leagues is nicht so gut geschriebn wie die Anderen

  • #4

    Lena (Montag, 22 Mai 2017 23:24)

    Feedback ist immer gut, danke euch!
    Lukas, freut mich sehr, dass dir unsere Finest im Mai gefallen!
    Danke dir auch liebe Maren, dass du regelmäßig unsere Top 5 liest, verrate mir doch wovon du gerne mehr lesen möchtest, dann ist das nächste Mal bestimmt was für dich dabei!
    Und Philipp im Juni ist wieder ein wenig mehr Indie drin, aber wir möchten auch unsere Vielfalt beibehalten.

    Bestes,
    eure Lena


Leoniden

Die wunderbaren Leoniden haben diesen Monat ihr Debüt-Album mit dem einfallsreichen Namen "Leoniden" in die Welt geschickt. Stilmix, stilecht und zum Glück stiluntreu, ist das Album mit jedem Song eine Überraschung. Die 12 Songs sind alles, aber nicht langweilig. Tanzbar, fröhliche Lyrics und fröhliche Melodie, traurige Lyrics und fröhliche Melodie. Solide!

Seit ein paar Tagen haben die mutigen fünf ihren Kieler Heimathafen verlassen und sind auf großer Deutschland Tour. Sollte man sich absolut nicht entgehen lassen! 

Und seid gespannt, denn bald findet ihr ein sensationelles Interview mit der Band auf Bourbon Sound. Stay tuned, wie der Hipster sagt. 


okta logue

Zurück in die Vergangenheit gehts mit Okta Logue. Klassischer 60/70er Jahre Rock, der gleichzeitig so melodisch, wie psychedelisch ist. Entspanntes Kopfnicken, chillig den Kopf in die Sonne halten, Roadtrip-Sound hoch 100. Eine deutsche Band, die nicht nur absolut alt-amerikanisch klingt, sondern auch so aussieht. Kompliment? - Wahrscheinlich. Einzigartig sind sie auf jeden Fall. Verrucht, schwebend und unfassbar rhythmisch. 

Live sind die Jungs übrigens auch ein echtes Erlebnis! Niemand steht so graziös regungslos auf der Bühne wie diese Band und macht dabei so Stimmung zu tanzen. Ein echtes Phänomen! 


Will and the people

Eigentlich klingen Will and the People mit ihrer sonnigen Verrücktheit gar nicht so nach England, sondern eher nach Australien. Die vier Briten kreieren einen Klang-Cocktail der besonderen Art. Man nehme etwas Rock, mische es mit Reggae (alternativ auch Ska - ähnlichen Sounds), würze es mit einer Brise Indie-Pop, ganz viel Sonnenschein und guten Frisuren. Der Zuckerrand gelingt am besten mit einfallsreichen und unterhaltsamen Musikvideos.

Auf der Bühne beeindruckt die Band mit einer waschechten Rockshow. 

Chillig. Wippbar. Ernst zunehmende Gute Laune - Musik. 


adam french

Stimme zum schmelzen, Texte zum schmelzen und Melodien zum schmelzen. Wenn ich Adam French höre fühle ich mich wie ein Eis in der Sonne. Nein wirklich, Adam French ist der neue König an meinem Balladen-Himmel und Nummer 1 auf meiner kitschigen Romantik-Playliste. Fragwürdig ist, wie man so cool kitschig sein kann. Das ist kein peinlicher "Schmusescheiß", das ist Kunst! Auf dem Reeperbahn Festival hat dieser junge Mann aus dem Nordwesten von England ganze Festivalherzen, selbst die der schrank-ähnlichen Türsteher, innerhalb eines Songs erobert. Glaubt ihr nicht? Überzeugt euch doch selbst...


Giant Rooks

Als ich in ihrem Alter war hab ich versucht den Fluch der Karibik Soundtrack auf dem Klavier zu spielen, aber diese fünf Jungs starten schon richtig durch. Die Rede ist von Giant Rooks. Ein bisschen Catfish and the Bottlemen, ein bisschen AnnenMayKantereit und ganz viel Giant Rooks. Ihre Musik hat Persönlichkeit, folkigen Schwung und den richtigen Indie-Flow. Rauchige Stimme, gute Instrumentals und ,auf eine sehr positive Art, eingängig. Einfach geil! Ein Interview ist unterwegs... 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Dope Lemon

Schon mal vom australischen Singer-Songwriter Angus Stone gehört? Der Mann mit der einzigartigen Stimme hat ein neues dopes Projekt. DOPE LEMON. Die Band hat am 10.Juni 2016 ihr Album „Honey Bones“ rausgebracht, von dem es direkt ein paar Tracks in Triple-J’s Hottest 100 geschafft haben. Australischer Singer-Songwriter-Indie-Country-Psychedelic- deluxe Fusel, der so richtig an Hitze, Sonnenbrille und 70er Jahre Roadtrip erinnert oder an Bäume fällen, Bären jagen und mit dem Dodge durch die Rockies fahren. Irgendwie mysteriös, entspannend, nicht besonders eingängig, nichts scheint so richtig zusammen zu passen und genau das macht das Hören zu einem echten Erlebnis. Hippie Trommeln (Honey Bones), Psychedelische Stimme (Coyote) und - wie es sich für Angus gehört – richtig gute Gitarrenklänge. Jeder Song klingt anders und jeder ist gut. Von den Texten mal ganz abgesehen. Das Richtige für den modernen und altmodischen Kiffer oder jeden der auch ohne Gras mal high sein will. Richtig DOPE das Ganze. 

Von wegen lisbeth

Ein schönes kühles Becks Ice, 200 Hipster-Bitches die gerne mit der Band Sushi essen würden und ich, die während des Konzertes hofft, dass es wenigstens Freigetränke gibt. Wenn das hier nicht der Untergang des Abendlandes ist, dann sind es Von Wegen Lisbeth die mit ihrer niedlich lächelnden und wippenden Arroganz eine ganze Stadt zum tanzen bringen können. Selbst der Türsteher vom Mojo Club Hamburg kann das zucken seines linken Beines einfach nicht kontrollieren. 

Texte die zum Schmunzeln bringen und Rhythmen die niemanden ruhig stehen lassen. Nichts für melancholische Menschen, die das auch bleiben wollen. Von Wegen Lisbeth sind auf großer "Grande" Tour. Reinhören, mittanzen und nicht an Revolverheld denken. 

Amy Shark

Die Australierin Amy Shark hat uns einfach nur fasziniert. Unfassbare Stimme, wahnsinniges Talent, Texte zum träumen, Melodien zum schweben. Gefühlvoller geht Indie kaum. Eingängig aber nicht billig. Atmosphärisch aber nicht zu melancholisch. Die blutjunge Sängerin stieg quer in Triple-J's Hottest 100 ein und erzielte direkt den 2. Platz mit ihrem Song Adore. Aber auch ihre anderen Songs lassen sich wirklich gut hören. Mir fehlen für diese Künstlerin ein wenig die Worte und das im sehr positiven Sinne. Irgendwie Gänsehaut diese "Unearthed Künstlerin". 

Mother's Cake

Mother's Cake waren eine Entdeckung, die wir auf dem Reeperbahn Festival 2016 gemacht haben. Eine Entdeckung, die scheinbar auch einige andere gemacht haben, denn in Österreich stiegen die Jungs mit ihrem brandneuem Album "No Rhyme No Reason" neu auf Platz 21 der Top40 Charts ein. Die österreichische Progressive-Rock-Psychedelic Band beeindruckt mit schmetternden Gitarren-, Schlagzeug und Bass Solos. Die Drei sind Könige ihrer Instrumente und auch die Stimme von Sänger und Gitarrist Yves Krismer ist einzigartig. Mother's Cakes Shows sind ganz großes Kino, also wer kann sollte eines ihrer Konzerte besuchen. Aber Geduld liebe Rock-Fans, zurzeit ist die Band in Australien unterwegs. Deswegen gibt's hier einen kleinen Vorgeschmack:

CHarlie Cunningham

Charlie Cunningham hat im Januar sein Album "Lines" rausgebracht. Ich bin immer noch ein bisschen von den Socken. Gourmet Indie-Akustik trifft auf Melodie, Rhythmus und Gitarrenklänge die einen Minimum bis zu den Wolken tragen. Der Brite, der bereits eine kleine Legende auf Spotify ist, hebt sich aus der Masse seines Singer-Songwriter Genres hervor. Goldene Töne und Ohrwürmer garantiert. Für jeden Singer-Songwriter/ Indie / Pop Fan ein absolutes Muss! 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

You me at six

Die alt-bekannte britische Band hat am 06. Januar 2017 ihr neues Album "Night People" via Infectious Music veröffentlicht. Night People ist so fetzig wie ruhig. Sexy Beats, melancholische Balladen wie "Take On The World" und eingängige Riffs wie in "Plus One" erinnern an die Emo-Rock Vergangenheit der Band, und dennoch haben sich die Jungs mit diesem Album selbst-übertroffen und etwas völlig Neues erschaffen. Ein bisschen vergleichen kann man das Werk mit den Klängen von Kings of Leon, Royal Blood und Imagine Dragons. Deswegen sind You Me At Six im Januar auf unserer Top 5 - Liste der Bourbon Musiker. Unbedingt reinhören, es lohnt sich. 

REMI

Australischer Alternative Hip Hop, bei dem zugleich alles zusammenpasst und doch irgendwie gar nichts. Einzigartige Beats, die zum Teil an der Natur inspiriert scheinen und Remi's beruhigende, tiefe Stimme schaffen DEN Relax- und Kopf-wipp Modus schlecht hin. Melodisch, chillig und unfassbar rhythmisch geht das Ganze runter wie Öl. Das Album "Divas and Demons" erschien im September 2016 und bringt den Rapper aus Down Under hoffentlich bald wieder nach Europa. Wer auf Reggae und Hochsommer steht hört sich am Besten den Track "Something Strange" von den Sticky Fingers an, den Remi gefeatured hat.

Bilderbuch

Die vier seltsamen Österreicher kann man sich eigentlich immer gut anhören. In einem so verschneiten, kalten Januar wie diesem bringen Maurice, Peter, Andreas und Klemens die Sonne und gute Laune auch in dein Wohnzimmer und lassen selbst Oma's Hintern kaum im Sessel. Ihr neuer Song "Bungalow" erschien am 06. Januar 2017 und knüpft an das bekannte Klang-Karussell von Bilderbuch an. 

Mongooz and the magnet

Nachdem wir das Trio aus Ungarn schon auf dem Reeperbahn Festival 2016 bewundern durften, landen sie diesen Monat unter unsern Top 5. Für alle die das Tanzbein zu modernem Rock 'n' Roll und Swing-ähnlichem Pop schwingen wollen, ist diese Band die richtige Wahl. Mongooz and The Magnet bringen mit ihren einfachen Texten, erstklassigen Melodien und Rhythmen ordentlich Stimmung in den grauen Alltag. Vorhang auf: 

BadBadnotgood

In einer verrauchten, verruchten Bar einer längst vergangen Zeit steht eine kanadische Band auf der Bühne und spielt einen Mix aus Jazz, Soul und Hip Hop und Nujazz Ansätzen. Ein alter Mann, der auf einem plüschigen roten Sofa sitzt und eine Zigarre raucht, nickt langsam im Takt. Eine edle Gogo- Tänzerin bewegt sich gekonnt zum Rhythmus der Instrumentalen Musik. Währenddessen wippt der Hip Hopper mit den Baggi-Klamotten zur Musik und die Soziologie Studentin neben dran ext vor Begeisterung ihr Bier, während der Jurastudent genüsslich seinen Joint baut. 

BadBadNotGood verbindet erotische und frische Jazzklänge mit Hip Hop und bringt die Jam Session auf ganz große Leinwand. Wer seine Freunde mit Musik beeindrucken will, für den ist BadBadNotGood genau das Richtige. Musik die eigentlich überall zu passt und zum größten Teil ohne Begleitstimme den Raum erfüllt. Junger Jazz trifft Tanzbarkeit.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Tash Sultana

Die australische Singer-Songwriterin beeindruckt nicht nur mit einer wahnsinnigen Stimme. Was diese Hammer-Frau mit Gitarren, Loops, Keys und Beatboxing zusammenrührt, ist einfach nur genial. Groovy Reggae, rockige Riffs und emotionale Balladen, alles vereint. Tash Sultana ist so bourbon, dass mein Whiskey neidisch ist. 


L.A. Salami

Kratzig, smooth, melodisch und verdammt gute Texte. Richtig alter Rock nimmt Indies Hand, trifft Folk, der ab und zu mit Mundharmonika unterwegs ist, und tanzt mit ihnen zusammen durch die Straßen von London. 


Heisskalt

Eine Band, ein reiner Kontrast. Euphorische Schwere trifft auf Realität und Illusion.  Ihr Album „Vom Wissen und vom Wollen“ ist gleichzeitig so eingängig wie provokant, so Stil treu und kontrastreich, dass Grenzen verschwimmen, wo gar keine sind. Die Musik wie ein Rausch voller Leidenschaft und Schmerz. Atmosphärischer schafft niemand. 


Fil Bo Riva

Ich sitze Barfuß auf dem Sofa und was ich höre ist weder Annenmaykantereit noch Tom Waits, sondern FIL BO RIVA und der ist auch noch viel cooler und viel mehr rauchiger Whiskey, als die eben Gennanten. Ein Singer - Songwriter, der nicht nur mit einmaligen Texten überzeugt, sondern auch noch mit einer unfassbar rauchigen und smoothen Stimme. 

Ocean Alley

Egal wie kalt und nass es draußen ist, Ocean Alley bringen den Sonnenschein auch vor den Kamin. Sonnenschein Reggae, nebeliger psychedelic Rock und Fusion formen genau den "Sound - Escape", den man im November wirklich gut gebrauchen kann. Wir werfen den Grill an, machen ein Bier auf und legen uns draußen in Badehose und Bikini in die Hängematten, unter den Heizpilz. 

Vorhang auf für die australischen Meister-Musiker.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0